Netzwerken um zu bestehen
Netzwerken ist nichts Neues. Seit Alters her sind Marktplätze auch Orte um Trends zu erfahren, Kontakte für zukünftige Geschäfte aufzunehmen und sich selbst zu repräsentieren. Demzufolge konzentrieren sich bis in die Gegenwart Gaststätten besonders in den Regionen der alten Handelsmärkte. Gastwirte waren demnach die hauptberuflichen Netzwerker vergangener Tage. Heute findet das Netzwerken in den Social Networks des Internets statt, und die Teilnehmer sind teilweise mehrere Tausend Kilometer voneinander entfernt. Das Prinzip aber ist das Gleiche. Das Netzwerken ist ein wesentlicher Bestandteil, um sich am Markt zu positionieren.
Netzwerker sind Knotenpunkte in einem Meer unüberschaubarer Informationen
Ab einem gewissen Punkt kann das Netzwerken sogar eine Eigendynamik entwickeln, dass es zum Mittelpunkt der Tätigkeit wird. Neben rein quantitativen Faktoren, also der Frage, wie viele Kontakte ich habe, spielt hier wesentlich die Organisation eines Netzwerkes eine Rolle. Ein guter Netzwerker sammelt nicht so viele Informationen wie möglich, sondern beschäftigt sich ausführlich mit der Qualität seiner Kontakte. In Grunde genommen reduziert er die Informationen über Abermillionen möglicher Kontakte auf das, was einem anderen Kontakt nutzt. So wird er zum wertvollen Knotenpunkt für andere Netzwerker und kann selber Nutznießer in der Anbahnung von Geschäften werden.
Qualität vor Quantität
Egal ob man netzwerkt um das eigene Geschäft zu fördern oder als Vermittler für die Geschäfte anderer auftritt, entscheidend ist, seine eigenen Aktivitäten in den jeweiligen Netzwerken soweit aufzubauen, dass man für andere unübersehbar wird. Zudem sollte man die Grundregel im Kontaktmanagement beherrschen: Qualität vor Quantität. So wie man sehr erfolgreich sein kann, wenn man in der Lage ist ‚zusammen zu bringen, was zusammengehört’, kann man seinen Ruf durch die Vermittlung unpassender oder gar schädlicher Kontakte ganz schnell ruinieren – weltweit.
